Auf meiner Homepage habt Ihr mich ja kennengelernt.
Nun weiß ich aus eigener Erfahrung, daß die Menschen immer einige Zeit brauchen, um uns Katzen zu verstehen, denn sie haben nicht so eine ausdrucksvolle Körpersprache wie wir. Um die Verständigung etwas zu erleichtern, werde ich an diesem Platz Tips und Tricks verraten, damit die Menschen mit uns Katzen gut auskommen. Wer Intresse hat, kann mir auch unter der Adresse horst@luenser.de schreiben. Gute Anregungen, Tips und Hinweise werden dann hier veröffendlicht. Monika Eltohami (eltohami@zedat.fu-berlin.de ), Katzenfreundin und Besitzerin zweier Siamkater, hat mich bei der Auswahl dieser Tips beraten.
PS. Auf meiner Seite "TIPS FÜR KATZEN UND KATER " weise ich auf einige wichtige Grundregeln für Katzen hin, wie man seine Menschen erzieht.
An dieser Stelle gibt Willi ein paar Tips für Katzenfans
ALLGEMEINES ÜBER PERSER-KATZEN:
Als erfolgreichste Rasse unter den Langhaarkatzen haben sich die Perserkatzen erwiesen. Die ursprünglich aus Persien stammende Rasse verdrängte weitgehend die Angorakatzen. Sie sind groß und kräftig und haben einen kurzen und massiven Körper. Ihr Fell ist seidig und dicht mit langem Haar. Sie zeichnen sich durch ein ruhiges, zurückhaltendes und selbstbewußtes Verhalten aus. Ihre Stimme ist zart und angenehm.
DIE KATZENSPRACHE:
Entlangstreichen an den Beinen und ein kurzes Mau heißt: "Hallo, ich mag dich" oder "du gehörst mir". Zur freundlichen Kontaktaufnahme gehört auch das Reiben des Kopfes, des Nackens oder der Körperseiten an den Beinen oder durch Köpfchengeben und Lecken von Händen bzw. Gesicht der Menschen, der Artgenossen oder anderer befreundeter Tiere.
Das Belecken der Hände und des Gesichts beim Menschen ist eine freundliche Geste, die vom Pflege- und Sexualtrieb herrührt. In den ersten Lebenswochen können Katzenkinder Kot und Urin nur absetzen, wenn das Muttertier beim Jungen ausgiebig die Analregion beleckt. Der Kater beleckt ebenfalls kleine Kätzchen, aber auch eine umworbene Katzendame als Zärtlichkeitsbeweis.
Das Katzenkind regt durch das Treteln mit den Pfoten am Gesäuge der Mutter den Milchfluss an. Gegenüber dem Menschen oder auf dem Schlafkissen bzw. Felldecken ist dieses Verhalten als tiefes Vertrauen oder Wohlbefinden zu deuten.
Schnurren ist ein absoluter Wohlfühl-Laut, kann aber auch aktiviert werden, wenn die Katze Angst hat, so daß sie sich mit dem Schnurren selbst beruhigt (z.B. beim Tierarzt oder bei Krankheit). Beim Fangen von Fliegen etc. gibt sie ein schnatterndes Geräusch von sich, ein Zeichen höchster Erregung.
Das Hin- und Herrollen rührt ebenfalls vom Sexualverhalten her. Auch dem Menschen gegenüber zeigt die Katze dieses Verhalten, sie wendet ihm das Hinterteil zu und rollt sich vor ihm hin und her.
Ist die Katze der Meinung, es währe Zeit für's Futter, Gibt sie ein kurzes Maua von sich und fordert mit steil aufgerichtetem Schwanz zum Folgen in Richtung Futternapf auf,dabei dreht sie sich natürlich um, um zu kontrollieren, ob Mann/Frau auch wirklich folgt. Wehe, wenn nicht...
Beim Spielen wird das Sozial- und Kampfverhalten erprobt. Als Spielpartner dienen die Mutter, Geschwister, Beutetiere wie Maus und Ratte, aber auch der Mensch.
Ist die Katze verärgert, oder will vor einem bevorstehenden Angriff warnen, schlägt die Schwanzspitze oder der gesamten Schwanz. Sie geht in geduckte Haltung, legt die Ohren an, faucht, sträubt ihr Fell oder macht einen Katzenbuckel. Fauchen kann aber auch ein Ausdruck von Angst oder Verunsicherung sein.
Wenn der Mensch eine Katze in eine Ecke treibt, sie in einen Käfig sperrt oder festhält, fühlt sie sich bedroht. Wenn in einer ausweglosen Situation eine Flucht unmöglich ist, sind Abwehr und Angriff die entsprechenden Angstreaktionen. Die Katze faucht, macht dann vielleicht einen Vorstoß, setzt dabei Zähne und Krallen ein. Untereinander zeigen Katzen ebenfalls Aggressionen, die manchmal blutig enden können, so z.B. bei Territorialstreitigkeiten und Katerkämpfen.
Die Katze ist ein Beutegreifer. Je länger sie keine Gelegenheit hat, desto mehr sinkt die Reizschwelle dafür, ihren Beutefangtrieb auszuleben. Beim Spiel mit einem kleinen Ball oder mit einer Maus reagiert sie mit gespannter Aufmerksamkeit. Jede schnelle Bewegung, auch die Hand des Menschen, löst zwangsweise Losstürmen und Fangversuche aus. Beim Spiel mit der Katze sollte man deshalb Vorsicht walten lassen, da es sonst zu Kratzverletzungen kommen kann.
Läuft die Katze im Urlaub, beim Transport zum Tierarzt, oder zu Hause davon, sollten man keinesfalls sofort die Verfolgung aufnehmen. Ruhig stehen bleiben, das Tier im Auge behalten, und warten bis es seine Flucht abbricht und eine Deckung aufgesucht hat. Dann kann man sich langsam und ruhig (ohne die Katze anzusprechen oder zu rufen) der Katze nähern und dabei so tun, als würden man sie gar nicht sehen. Wenn man nahe genug ist, kann man ruhig mit dem Tier reden. Mit langsamen Bewegungen kann man versuchen, es jetzt streicheln und dann zu fassen.
DIE PFLEGE:
Täglich muß das üppige Fell der Perserkatze sorgfältig und gründlich gekämmt und gebürstet werden, damit das Fell nicht verfilzt und sie beim Putzen nicht zuviele Haare verschluckt. Ein Hinweis: Verknotete Haare lassen sich mit einem Nahtauftrenner mühelos und sicher entfernen. Um beim Putzen verschluckte Haare wieder ausspucken zu können, brauchen Katzen Gras. Alternativen zu dem fertig kaufbaren Katzengras: Die Grünlilie ist ungiftig. Sie läßt sich durch die Ableger sehr leicht vermehren, so daß immer frische, junge Triebe vorhanden sind. Außerdem: Zyperngras, das sich ebenfalls sehr leicht vermehren läßt. Man kann auch Vogelfutter für Kanarien oder Wellensittiche in eine Schale mit Blumenerde streuen und mit etwas Erde zudecken. Feucht halten. Nach einiger Zeit kommen die grünen Halme. Bei den empfindlichen Katzenaugen sollte ab und zu mit einem feuchten Tuch der "Schlaf" aus den Augen gewischt werden.
DAS FUTTER:
Für die Katze ist nicht unbedingt gesund, was wir Menschen essen. Gemüse ist z.B. ist nicht erforderlich, da Katzen dieses nicht verwerten können. Dosenfutter mit Gemüse ist hauptsächlich optisch nur für das Auge des Halters gedacht. Es nutzt dem Hersteller und nicht der Katze.
DIE NÄPFE:
Die Katzen achten bei den Näpfen streng auf Sauberkeit. Ist die Katze der Meinung, daß diese nicht reinlich genug sind, kann sie unter Umständen sogar die Nahrungsaufnahme verweigern.
DIE KATZENTOILETTE:
Möglichst weit entfernt von dem Futter- und Wassernapf sollte die Katzentoilette aufgestellt werden, damit sie ungestört und diskret benutzt werden kann. Es sollte darauf geachtet werden, daß die Katzentoilette immer ausreichend mit Streu aufgefüllt ist. Die Geschäftchen sollten möglichst direkt beseitigt und die gesamte Streu einmal wöchentlich erneuert werden. Hierbei empfiehlt sich, die Schale mit reichlich Wasser und ein wenig Geschirrspülmittel auszuwaschen.
DER SCHLAFPLATZ:
Ein zugfreies, ruhiges, warmes Plätzchen genügt für den Schlafplatz, den sich die Katze in der Regel selbst aussucht. Wenn die Kissen ab und zu ausgeschüttelt und gelegentlich auch gewaschen werden, reicht es meistens aus.
Demnächst kommen weitere Tips dazu.