Kaltnadelradierungen Institut für Systematische Botanik der FUB

Auf dieser Seite stelle ich einige meiner Kaltnadelradierungen 

Kaltnadelradierung

(Trockenstifttechnik):

Als Kaltnadelradierung bezeichnet man die Radierung mit der trockenen Nadel, im Gegensatz zum nassen Verfahren mit Ätzwasser, in Deutschland auch "kalte Nadel" genannt.

Radierwerkzeug

Mit einer scharfen Nadel werden die Striche in eine Metallplatte (Zink, Kupfer) eingeschnitten. Das Papier (Bütten-, Japanpapier) wird gleichmäßig angefeuchtet. Dann wird die Druckfarbe mit einem Ballen aus leicht gestärkter Gaze in die Linien eingewischt. Mit einem Tampon wird die überschüssige Farbe weggewischt. In der Radierpresse wird das feuchte Papier auf die Druckplatte gelegt. Mit Filztüchern abgedeckt wird der Abzug gemacht. Die feuchten Drucke müssen zwischen Presspappen getrocknet werden, damit sie nicht wellig werden.


vor. Auf einer kleinen "Reise"-Radierpresse habe ich meine Radierungen gedruckt, die ich zuvor mit einem Stahlstift in Kupferplatten graviert habe. Die Drucke sind dann auf handgeschöpften Büttenpapier abgezogen worden. Danach wurde jedes einzelne Exemplar handcoloriert und signiert.

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"Glasmurmel",
handcolorierte Kaltnadelradierung,
14,8x9,5 cm, 1990
42 Drucke

Glasmurmel Schmetterling

"Schmetterling",
handcolorierte
Kaltnadelradierung,
9,5x14,8 cm, 1987
50 Drucke

"Lupe",
handcolorierte Kaltnadelradierung,
14,8x9,5 cm, 1981
50 Drucke

Lupe Herkuleskeule

"Herkuleskeule",
Kaltnadelradierung,
14,8x19,7 cm, 1981
20 Drucke

"Parkvase",
handcolorierte Kaltnadelradierung,
14,8x9,5 cm, 1981
25 Drucke

Parkvase Venuskamm

"Venuskamm",
Kaltnadelradierung,
15x19,7 cm, 1981
30 Drucke




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